Preiswert und praktisch: USB-Spannungs- und Strom-Messgerät

Wer im Haushalt mit mehreren USB-Ladegeräten und einer großen Zahl an unterschiedlichen USB-Ladekabeln zu tun hat, wird sich gelegentlich schon gewundert haben, warum das Laden mit dem einen Kabel oder Ladegerät wesentlich schneller geht als mit anderen Kombinationen.

Oder auch, warum das Gerät beim Laden plötzlich so heiß wird...

Interessanterweise spielt nicht nur die Stärke und Qualität des Ladegeräts eine große Rolle, auch die Wahl des Ladekabels ist mit entscheidend!

Um solche Unterschiede mess- und nachweisbar zu machen, eignet sich dieses kleine Gadget, welches seit kurzem den Weg zu uns in den Haushalt gefunden hat:

Ein USB-Spannungs- und Strom-Messgerät

USB-Spannungs- und Strom-Messgerät

Dieses kombinierte Voltmeter / Amperemeter wird einfach zwischen den USB-Stecker und das Ladekabel gesteckt und zeigt dann sowohl die Spannung als auch den Ladestrom des zu ladenden Verbrauchers an.

Der Spannungs-Messbereich liegt zwischen 3,2 Volt und 9,99V (mehr gibt die Anzeige ja auch nicht her) mit einem typischen Messfehler von 0,1V (also für solche Zwecke vernachlässigbar).

Der Strom-Messbereich liegt zwischen 0 und 3,0 Ampere, mit einem Messfehler von 2%. Also auch hier eine absolut ausreichende Messgenauigkeit.

Ein USB-Port sollte typischerweise eine Spannung um ca. 5V haben, im Leerlauf sind 4,7 - 5,5 Volt meiner Ansicht nach absolut akzeptabel. Netzteile mit höheren Spannungen sollte man besser aussortieren, vor allem, wenn sie auch unter Last wesentlich über der genannten Spanne liegen.

Ich habe mich neulich noch gewundert, warum mein Handy beim Laden an einem bestimmten USB-Netzteil hier im Haus subjektiv besonders warm wurde, nach dem Messen mit dem Voltmeter war der Grund schnell gefunden: Die abgegebene Spannung war einfach zu hoch, so dass die Laderegler im Gerät offenbar an der Belastungsgrenze waren.

Konsequenz: Netzteil in den Müll aussortiert. Eine wesentlich preiswertere Lösung als ein neues Handy.

Hier noch mal eine Detail-Ansicht des Geräts mit seinem zweifarbigen Display:

USB Voltmeter - Amperemeter - Detailansicht

 

Kaufen kann man dieses kleine, aber feine Gerät für günstige 10,99 Euro (Preis vom 26.05.2015) bei Amazon.de.

Wie gesagt, ich kann den Einsatz nur jedem Nutzer von USB-Ladegeräten sehr nahe legen, das spart im besten Fall ein neues Handy oder ähnlich teures Gerät...

USB Voltmeter / Amperemeter mit zweifarbigem DIsplay (*)

Spam-Lyrik VII – Wir haben ihre Kreditkarte aufgehangen

Das ist aber nett, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken für meinen Schutz meine Kreditkarte aufgehangen haben. Ob die wohl feucht geworden war?

Ich hoffe stark, dass die Suspension dann bald aufgehoben wird, wenn ich alle meine Daten ins verlinkte Formular eingetragen habe!

Sehr geehrter mt@teetzen.de,

Ihre Kreditkarte wurde ausgesetzt, weil wir ein Problem festgestellt, auf Ihrem Konto.

Wir
haben zu bestimmen,dass jemand Ihre Karte ohne Ihre Erlaubnis verwendet
haben. Für Ihren Schutz haben wir Ihre Kreditkarte aufgehangen. Um diese Suspension aufzuheben

Klicken Sie hier

und folgen Sie den Staat zur Aktualisierung der Informationen in Ihrer Kreditkarte. folgen Sie den Staat zur Aktualisierung der Informationen in Ihrer Kreditkarte.

Vermerk: Wenn diese nicht vollständig ist , werden wir gezwungen sein, Ihre Karte aussetzen

Wir bedanken uns fur Ihre Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

Dokument n : PP-1124-075-998

Danke,
Kunden-Support-Service.

 

Juwelier-Humor in Essen

„Wir führen die einschlägigen Marken"

 

Wir führen die einschlägigen Marken...

Wir führen die einschlägigen Marken...

Jedenfalls nicht die schlechteste Beschriftung einer eingeschlagenen Schaufenster-Scheibe bei einem Juwelier in Essen. 😉 Vielen Dank für das Bild an meinen Arbeitskollegen Peter!

Günstige gute Geigerzähler / Strahlenmessgeräte

Im Rahmen der Panik rund um die Störfälle im japanischen Fukushima im Zusammenhang mit der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe am 11.03.2011 habe ich hier ja auch von den explodierenden Preisen für Strahlenmeßgeräte und „Geigerzähler“ berichtet.

Aktuell hat sich der Preis beruhigt und es sind mittlerweile auch diverse gut nutzbare „Consumer“-Geräte in diesem Bereich auf den Markt gekommen, die auch für den Laien eine gute Abschätzung der aktuellen Strahlenbelastung bieten.

Das ist nicht nur im Fall einer aktuen Situation wie einem GAU oder anderem Störfall in einem Kernkraftwerk sinnvoll. Auch langfristige Belastungen, speziell durch frühere Ereignisse wie der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, sind noch genügend vorhanden.

Speziell Wild, Pilze und andere Waldprodukte wie Beeren überschreiten je nach Herkunft noch regelmäßig massiv Grenzwerte und sollten nicht oder nur in geringen Mengen verzehrt werden. Auch hier hilft ein preiswertes Strahlenmeßgerät, das Risiko niedrig zu halten.

Speziell empfehlen möchte ich hier die Geräte des Herstellers „Soeks“ aus Russland, die für den Laien hinreichende Genauigkeit bei guter Bedienbarkeit und günstigem Preis bieten.

Das Gerät „Soeks 01M“ mißt die aktuelle Beta- und Gamma-Strahlung unter Berücksichtung von Röntgenstrahlung und zeichnet sich durch Kompaktheit, einfache Bedienung und schnelle Messzeit aus. Es verfügt über ein TFT-Farbdisplay und akustisches Warnsignal und stellt Messwerte numerisch und grafisch dar.

Soeks 01M - Radioaktivitätsmessgerät/Geigerzähler (Deutsche Version) (*)

Das Gerät „Soeks Defender“ bietet zusätzlich auch noch eine Dosimeter-Funktion, also die kumulierte Erfassung der Strahlungsmenge über einen Zeitraum.

Soeks Defender - Geigerzähler und Dosimeter (Deutsche Version) (*)

Eher in den professionellen Bereich kommt man dann mit dem „Soeks Quantum“. Dieses verfügt für eine höhere Genauigkeit der Messung über zwei Geiger-Müller-Zählrohre und kann die Messdaten auch über USB an den PC weiter geben.

Soeks QUANTUM PROFI Strahlenmessgerät (*)

„Breaking Bad“, die Flusssäure und das Fleisch…

Tja, da hat man uns bei „Breaking Bad“ in der ersten Staffel aber ganz schön belogen.

Das mit dem Auflösen von Menschen in Flusssäure (HF) scheint ja nicht wirklich optimal zu funktionieren, zumindest wenn man mal Hühnerschenkel als Annäherung zu Menschenfleisch gelten lassen möchte.

Hier der komplette Vergleichstest Schwefelsäure und Salzsäure vs. Flusssäure:

 

Auch die vielen anderen Videos von Periodic Videos (die übrigens auch alle Elemente des Periodensystems in einzelnen Videos vorgestellt haben) sind übrigens oft äußerst lehrreich und sehenswert. Und meist auch wesentlich ernsthafter.

Manchmal etwas bizarr: Youtube und die empfohlenen Videos

Manchmal sind die Kategorien für vorgeschlagene Videos bei Youtube doch etwas bizarr… 😉

Mir unter dem Titel „Romantische Komödien“ nur Videos von „Kai der Brecher“ und seiner KTM-Gang vorzuschlagen, ist nicht nur auf den ersten Blick etwas befremdlich.

Wer den guten Kai Krüger, alias „Der Brecher“, nicht kennt, dem sei dieses Video hier ans Herz gelegt:

 

Das gesamte Elend gibt’s in diesem Kanal zu bestaunen:

Youtube-Kanal 0022ktmracing

Nur schade, dass da nichts neues mehr kommt...

Wer streamt es? Sinnvoller Dienst für Film- und Serienjunkies

Kaum noch jemand blickt bei der riesigen Anzahl von Video-on-Demand-Anbietern durch, welche Filme und Serien gerade wo angeboten werden.

Und teilweise machen es einem die Anbieter auch durchaus schwer, sich über das verfügbare Angebot zu informieren, speziell z.B. bei Netflix habe ich noch keine Seite gefunden, wo ich mal im Angebot stöbern kann, ohne gleich das Testpaket zu buchen.

Abhilfe schafft da die Seite „werstreamt.es“, die tatsächlich das Angebot von fast zwanzig Anbietern, darunter auch die Größen wie Amazon, iTunes, Maxdome, Netflix und Watchever, nach Serien und Filmen durchsuchen kann.

Wenn man sich auf der Seite einen Account anlegt, kann man sogar eine Watchlist anlegen, so dass man benachrichtigt wird, wenn eine Serie oder ein bestimmer Film beim gewünschten Anbieter verfügbar wird.

Ebenfalls vorhanden: Apps für iOS und Android.

Insgesamt ein rundes, schönes Gratis-Angebot!

Hier lang: werstreamt.es

(via dortmunder-blog.de)

Die Arbeitsagenturen und ihre „Kunden“

"Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung", sagt die Sprecherin - ein Ende war aber zunächst nicht absehbar. Termine bei Arbeitsagenturen oder Jobcentern sollten dennoch wahrgenommen werden: "Die Kunden sollen auf jeden Fall kommen, weil da ja oft Sanktionen und Ähnliches dranhängen."
- via stern.de

Das obige Zitat einer Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit zum aktuellen EDV-Stillstand in den Arbeitsämtern.

Finde eigentlich nur ich das auf mehrfache Art und Weise ziemlich ekelig?

Erstens: Die Bezeichnung „Kunden“, wenn ich im gleichen Atemzug mit Sanktionen drohe. Gut, diese Art von Neusprech ist bei dem „Verein“ schon länger so verordnet. Ich find’s trotzdem schlimm.

Zweitens: Diese Grundhaltung, seine „Kunden“ einfach mal herzubestellen, obwohl man weiß, dass man definitiv nichts für sie tun kann. Das transportiert doch sehr überzeugend das Bild, was man von den Betroffenen offenbar in Ämtern und Politik so hat:

„Das faule Gesocks hat sowieso viel zu viel Tagesfreizeit, dann kann es hier auch einfach mal auf Befehl antanzen, Männchen machen und wieder gehen."

Auch eine Art von ganz ekeligem Machtmißbrauch, wie ich finde. Vielleicht sollten die feinen Herren und Damen erst mal an ihrer eigenen Störung arbeiten, statt Menschen auf eine so billige Art vorzuführen.

Eines wird jedenfalls ganz deutlich: Wer erst mal in den Fängen dieser „Agentur“ gelandet ist, ist ein wirklich armes Schwein. :-(

Tanz den Quick-Sort!

Sachen gibt’s, da fragt man sich echt, wie man darauf kommt.

Aber das, was hier im Video zu sehen ist, ist tatsächlich irgendwie genial: Die Herrschaften hier von der Sapientia Universität aus Tirgu Mures in Rumänien tanzen nämlich tatsächlich Sortieralgorithmen nach.

Hier zum Beispiel der Quicksort auf einer ungarischen Volks-Weise:

Oder hier Merge-Sort nach einem transsylvanisch-sächsischen (?!) Volkslied:

Im Kanal AlgoRythmics bei YouTube findet sich noch einiges mehr davon. 😉

(via 1337core)

Blogo – Ein Blog-Editor für Mac OS X

Für den doch recht ambitionierten Preis von 29,99 Euro wird im Mac AppStore der Blog-Editor Blogo angeboten, mit dem ich gerade diesen Artikel hier schreibe.

Zum Testen besteht die Möglichkeit, beim Hersteller des Programms eine 21-Tage-Test-Version herunter zu laden, es besteht also keine Notwendigkeit, das Tool quasi blind im AppStore zu erwerben.

Hier geht’s lang zur Testversion: http://www.getblogo.com/

Einige Features des Editors sind wirklich prima, so läßt sich eine Vorschau mit dem echten Theme des Blogs generieren, so dass man eine gute Ahnung davon bekommt, wie das künftige Posting so aussehen wird.

Selbst die Werbung wird entsprechend berücksichtigt und eingeblendet. 😉

Siehe hier:

Ein weitere hervorragende Funktion ist die Möglichkeit, Bilder direkt per Drag & Drop ins Blog zu ziehen und direkt mit Blogo einige Bildbearbeitungsschritte wie Zuschnitt und Größenänderungen, aber auch Variationen von Helligkeit und Kontrast sowie einige vordefinierte Filterungen durchführen zu können.

Alleine dafür lohnt sich Blogo schon fast, denn es ist bei der Nutzung von Bildern damit nicht mehr nötig, zwischen einzelnen Tools hin- und her zu wechseln. Klasse!

Etwas anstrengend finde ich dagegen, dass man sie Kategorien und Tags eines Blogs nicht in einer Übersicht anzeigen lassen kann, man muss sie direkt angeben. Dabei hilft zwar eine Autovervollständigung, die schon verwendete Kategorien und Keywords anzeigt, aber man muss halt erst mal zumindest den Anfangsbuchstaben kennen und Tippen.

Gerade, wenn man viele Blogs hat, mit ganz unterschiedlicher Kategorisierung und Verschlagwortung, ist es manchmal schwierig, überhaupt die existierenden Kategorien und Schlagwörter heraus zu bekommen.

Blogo unterstützt selbstverständlich mehrere Blogs, allerdings aktuell nur WordPress (selbst gehostet und von wordpress.com) sowie Blogger. Demnächst sollen dann wohl Tumblr und Ghost ebenfalls nutzbar sein.

Was ebenfalls nett ist: Es ist eine Synchronisation mit Evernote möglich, so dass ich meine bevorzugte Notizensammlung nun auch bequem für’s Bloggen verwenden kann, ganz ohne Copy/Paste-Zwang.

Fazit: Blogo ist zwar recht teuer, aber es wird aktiv weiterentwickelt, so dass es gut sein kann, dass ich mir nach dem Ablauf der 21 Testtage die Vollversion kaufen werde. Speziell auch deshalb, weil der von mir bisher verwendete Editor MarsEdit irgendwie langsam aber sicher zu entschlafen scheint. Essentielle Neuerungen gab es da schon seit Jahren nicht mehr.

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