Manchmal etwas bizarr: Youtube und die empfohlenen Videos

Manchmal sind die Kategorien für vorgeschlagene Videos bei Youtube doch etwas bizarr… ;-)

Mir unter dem Titel „Romantische Komödien“ nur Videos von „Kai der Brecher“ und seiner KTM-Gang vorzuschlagen, ist nicht nur auf den ersten Blick etwas befremdlich.

Wer den guten Kai Krüger, alias „Der Brecher“, nicht kennt, dem sei dieses Video hier ans Herz gelegt:

 

Das gesamte Elend gibt’s in diesem Kanal zu bestaunen:

Youtube-Kanal 0022ktmracing

Nur schade, dass da nichts neues mehr kommt...

Wer streamt es? Sinnvoller Dienst für Film- und Serienjunkies

Kaum noch jemand blickt bei der riesigen Anzahl von Video-on-Demand-Anbietern durch, welche Filme und Serien gerade wo angeboten werden.

Und teilweise machen es einem die Anbieter auch durchaus schwer, sich über das verfügbare Angebot zu informieren, speziell z.B. bei Netflix habe ich noch keine Seite gefunden, wo ich mal im Angebot stöbern kann, ohne gleich das Testpaket zu buchen.

Abhilfe schafft da die Seite „werstreamt.es“, die tatsächlich das Angebot von fast zwanzig Anbietern, darunter auch die Größen wie Amazon, iTunes, Maxdome, Netflix und Watchever, nach Serien und Filmen durchsuchen kann.

Wenn man sich auf der Seite einen Account anlegt, kann man sogar eine Watchlist anlegen, so dass man benachrichtigt wird, wenn eine Serie oder ein bestimmer Film beim gewünschten Anbieter verfügbar wird.

Ebenfalls vorhanden: Apps für iOS und Android.

Insgesamt ein rundes, schönes Gratis-Angebot!

Hier lang: werstreamt.es

(via dortmunder-blog.de)

Die Arbeitsagenturen und ihre „Kunden“

"Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung", sagt die Sprecherin - ein Ende war aber zunächst nicht absehbar. Termine bei Arbeitsagenturen oder Jobcentern sollten dennoch wahrgenommen werden: "Die Kunden sollen auf jeden Fall kommen, weil da ja oft Sanktionen und Ähnliches dranhängen."
- via stern.de

Das obige Zitat einer Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit zum aktuellen EDV-Stillstand in den Arbeitsämtern.

Finde eigentlich nur ich das auf mehrfache Art und Weise ziemlich ekelig?

Erstens: Die Bezeichnung „Kunden“, wenn ich im gleichen Atemzug mit Sanktionen drohe. Gut, diese Art von Neusprech ist bei dem „Verein“ schon länger so verordnet. Ich find’s trotzdem schlimm.

Zweitens: Diese Grundhaltung, seine „Kunden“ einfach mal herzubestellen, obwohl man weiß, dass man definitiv nichts für sie tun kann. Das transportiert doch sehr überzeugend das Bild, was man von den Betroffenen offenbar in Ämtern und Politik so hat:

„Das faule Gesocks hat sowieso viel zu viel Tagesfreizeit, dann kann es hier auch einfach mal auf Befehl antanzen, Männchen machen und wieder gehen."

Auch eine Art von ganz ekeligem Machtmißbrauch, wie ich finde. Vielleicht sollten die feinen Herren und Damen erst mal an ihrer eigenen Störung arbeiten, statt Menschen auf eine so billige Art vorzuführen.

Eines wird jedenfalls ganz deutlich: Wer erst mal in den Fängen dieser „Agentur“ gelandet ist, ist ein wirklich armes Schwein. :-(

Tanz den Quick-Sort!

Sachen gibt’s, da fragt man sich echt, wie man darauf kommt.

Aber das, was hier im Video zu sehen ist, ist tatsächlich irgendwie genial: Die Herrschaften hier von der Sapientia Universität aus Tirgu Mures in Rumänien tanzen nämlich tatsächlich Sortieralgorithmen nach.

Hier zum Beispiel der Quicksort auf einer ungarischen Volks-Weise:

Oder hier Merge-Sort nach einem transsylvanisch-sächsischen (?!) Volkslied:

Im Kanal AlgoRythmics bei YouTube findet sich noch einiges mehr davon. ;-)

(via 1337core)

Blogo – Ein Blog-Editor für Mac OS X

Für den doch recht ambitionierten Preis von 29,99 Euro wird im Mac AppStore der Blog-Editor Blogo angeboten, mit dem ich gerade diesen Artikel hier schreibe.

Zum Testen besteht die Möglichkeit, beim Hersteller des Programms eine 21-Tage-Test-Version herunter zu laden, es besteht also keine Notwendigkeit, das Tool quasi blind im AppStore zu erwerben.

Hier geht’s lang zur Testversion: http://www.getblogo.com/

Einige Features des Editors sind wirklich prima, so läßt sich eine Vorschau mit dem echten Theme des Blogs generieren, so dass man eine gute Ahnung davon bekommt, wie das künftige Posting so aussehen wird.

Selbst die Werbung wird entsprechend berücksichtigt und eingeblendet. ;-)

Siehe hier:

Ein weitere hervorragende Funktion ist die Möglichkeit, Bilder direkt per Drag & Drop ins Blog zu ziehen und direkt mit Blogo einige Bildbearbeitungsschritte wie Zuschnitt und Größenänderungen, aber auch Variationen von Helligkeit und Kontrast sowie einige vordefinierte Filterungen durchführen zu können.

Alleine dafür lohnt sich Blogo schon fast, denn es ist bei der Nutzung von Bildern damit nicht mehr nötig, zwischen einzelnen Tools hin- und her zu wechseln. Klasse!

Etwas anstrengend finde ich dagegen, dass man sie Kategorien und Tags eines Blogs nicht in einer Übersicht anzeigen lassen kann, man muss sie direkt angeben. Dabei hilft zwar eine Autovervollständigung, die schon verwendete Kategorien und Keywords anzeigt, aber man muss halt erst mal zumindest den Anfangsbuchstaben kennen und Tippen.

Gerade, wenn man viele Blogs hat, mit ganz unterschiedlicher Kategorisierung und Verschlagwortung, ist es manchmal schwierig, überhaupt die existierenden Kategorien und Schlagwörter heraus zu bekommen.

Blogo unterstützt selbstverständlich mehrere Blogs, allerdings aktuell nur WordPress (selbst gehostet und von wordpress.com) sowie Blogger. Demnächst sollen dann wohl Tumblr und Ghost ebenfalls nutzbar sein.

Was ebenfalls nett ist: Es ist eine Synchronisation mit Evernote möglich, so dass ich meine bevorzugte Notizensammlung nun auch bequem für’s Bloggen verwenden kann, ganz ohne Copy/Paste-Zwang.

Fazit: Blogo ist zwar recht teuer, aber es wird aktiv weiterentwickelt, so dass es gut sein kann, dass ich mir nach dem Ablauf der 21 Testtage die Vollversion kaufen werde. Speziell auch deshalb, weil der von mir bisher verwendete Editor MarsEdit irgendwie langsam aber sicher zu entschlafen scheint. Essentielle Neuerungen gab es da schon seit Jahren nicht mehr.

Amazon vs. andere Affiliate-Programme: Ein eindeutiger Sieger…

Oft werde ich gefragt, warum ich so viele Dinge einfach über das Amazon-Partnerprogramm bewerbe und nicht spezielle Affiliate-Programme für einzelne Produkte nutzen würde.

Regelmäßig wird auch behauptet, diese spezialisierten Affiliate-Programme wären doch wesentlich lukrativer, weil sie deutlich höhere prozentuale Provisionen ausschütten würden.

Richtig, auf dem Papier verliert Amazon solche "Duelle" regelmäßig...

Aber ich kann gerade wieder an einem Beispiel "aus der freien Wildbahn" beobachten, dass es eben so einfach dann doch nicht ist...

Es spielt nämlich noch ein weiterer Faktor mit: Die Kaufbereitschaft beim jeweiligen Anbieter und das Kundenvertrauen in diesen.

Seit ein paar Tagen schalte ich auf einigen meiner Reise-Webseiten Werbung für einen Olivenöl-Händler, den ich als gut und seriös einschätze, auch die Preise sind fair (und nicht höher als bei Amazon), ebenso ist der Shop prima umgesetzt. Ich würde also eigentlich annehmen, dass die Verkäufe sich in einem zumindest vergleichbaren Rahmen bewegen wie meine Olivenöl-Verkäufe über das Amazon-Partnerprogramm, welches ich an anderer Stelle in einem ähnlichen Kontext nutze.

Tja, dem ist aber ganz und gar nicht so. :-(

Während bei Amazon Konversionsraten von größer 3% die Regel sind, ist beim Olivenöl-Affilateprogramm die Klickrate auf den Anzeigen schon bei unter 0,5% und die Konversationsrate nicht messbar, da darüber noch gar nichts verkauft wurde...

Insofern kann ich nur sagen: Für mich ist Amazon auch bei geringen Provisionen regelmäßig wesentlich lukrativer als spezialisierte Affiliate-Programme für meine beworbenen Nischen...

Update Rockaway Beatclub

Screenshot Ankündigung Gründung Förderverein Rockaway Beatclub

Screenshot Ankündigung Gründung Förderverein Rockaway Beatclub

So, hier wie versprochen die Infos zur Anmeldung beim Förderverein "Rockaway Beatclub", der sich der Förderung der Musikkultur im Dortmunder Norden verschrieben hat.

Siehe dazu meinen Beitrag hier: Lebensabschnitte: Plötzlich Vereinsmitglied ;-)

Wer also dem Verein beitreten und damit seinen Beitrag u.a. zum Erhalt der tollen kleinen Konzerte im Rahmen des "Rockaway Beat" leisten möchte, sollte sich direkt per Mail an den Vorsitzenden Winfried Stähler wenden: rockawaybeatclub@t-online.de

In Kürze liegen dann auch Anmeldeformulare im Rockaway Beat aus. Bernd kennt ebenfalls ganz sicher immer den aktuellsten Stand. ;-)

Also: Schnell Mitglied werden!

Durchgefallen: Markdown-Editor Writed

Writed (AppStore-Link) ist ein relativ neuer, störungsfreier (oder eher ablenkungsfreier), kostenfreier (aber über In-App-Käufe erweiterbarer) Editor für Mac OS X, der mit Markdown-Syntax genutzt wird.

Markdown mag ich persönlich eigentlich ganz gerne, weil man recht schnell zu ansprechenden Ergebnissen kommt, ohne durch ständiges Klicken auf Formatierungsknöpfe und -funktionen ständig aus dem Schreibfluss gerissen zu werden.

Also eigentlich eine tolle Sache, die von einem schlanken Editor, wie Writed einer sein möchte, noch weiter profitiert.

Nur leider hat Writed in der aktuellen Version 0.9 eine im deutschen Sprachraum völlig inakzeptable und dabei leider nicht abschaltbare oder sonst beeinflussbare Funktionalität:

Die Syntax für durchgestrichenen Text ist bei Writed -Text-, was dann als Text dargestellt wird, also einfach als Präfix und Postfix einfach ein Minuszeichen.

Nun lebt aber die deutsche Sprache von der Verwendung des Bindestrichs, welcher auf Computern gerne durch das Minuszeichen repräsentiert wird. Jetzt kann man natürlich einwenden, dass das typografisch sowie nicht korrekt ist und ein echter Viertelgeviertstrich her muss. Nun ist der aber leider auf keiner mir zugänglichen Tastatur überhaupt vorhanden. Und somit nutze ich, wie Millionen oder Milliarden andere Computernutzer dafür das Minuszeichen. Mit dem oben beschriebenen (und hier unten abgebildeten) Effekt in Writed.

Screenshot Strikethrough Writed 0.9

Screenshot Strikethrough Writed 0.9

Da fällt das kleinere Manko, dass es offenbar nicht möglich ist, direkt per Copy/Paste statt Markdown HTML über die Zwischenablage zu exportieren, sondern dabei immer über die Dateiexport-Funktion gehen muss, nur noch gering ins Gewicht.

Vielleicht sollte der Autor von Writed erst einmal diese Mängel beseitigen, statt neuerdings verschiedene In-App-Käufe anzubieten? Ich wäre auch gerne bereit, für Writed zu bezahlen, wenn obige Mängel beseitigt würden.

Fazit: Das Werkzeug ist für mich aktuell leider unbrauchbar, denn es ist absolut unpraktikabel, komplett ohne Bindestriche zu schreiben und/oder diese erst im endgültigen Ergebnis einzupflegen.

 

SVN, Atlassian Crowd, Windows DOS-Box und die Umlaute in Passwörtern

Ein interessantes Problem mit deutschen Umlauten und auch eventuell anderen Sonderzeichen in Kennwörtern konnten wir in der Firma beobachten.

Da ich dazu auch nach längerem Suchen keine Fundstellen im Netz gefunden habe, schreibe ich dazu einfach mal ein paar Sätze, um eventuell auch Betroffenen einige Hinweise in der Google-Suche zu geben.

Hintergrund

Wir authentifizieren unsere Subversion/SVN-Nutzer über Atlassian Crowd, einem Verzeichnisdienst, der speziell für Produkte von Atlassian, wie JIRA und Confluence gemacht ist, aber auch die Anbindung von Applikationen von Drittanbietern wie Apache usw. erlaubt. Crowd wiederum kann mit verschiedenen anderen Verzeichnisdiensten gekoppelt werden, so dass man für Nutzer unterschiedlicher Verzeichnisse eine Anmeldung und sogar ein SSO an verschiedene Dienste realisieren kann.

Wir nutzen Crowd, um Benutzer mehrerer unterschiedlicher Windows-Domänen per Anbindung an die ActiveDirectory-Server zu authentifizieren und damit eine firmenübergreifende Anmeldung an zentralen Werkzeugen wie JIRA und Confluence zu erlauben.

Problem

Bei einzelnen Anwendern funktionierte das Arbeiten mit  SVN über die Windows-Kommandozeile nicht korrekt. Bizarrerweise aber nur, wenn das Kennwort im Dialog mit svn eingeben wurde.

D.h., wurde svn mit dem Parameter "--password=BlaBlüBlaBla22" aufgerufen, ging alles glatt, wurde dagegen kein Kennwort mitgegeben und das Passwort erst auf die entsprechende Abfrage von SVN hin eingegeben, kam es zu einen Authentifizierungsfehler, im Apache-Logfile fand sich dann nur lapidar "Password mismatch".

Beteiligte Tools

  • Windows 7 Professional 64bit
  • TortoiseSVN 7.1.13 64Bit mit installierten Kommandozeilen-Werkzeugen (svn)
  • Atlassian Crowd 2.7.2
  • Crowd Apache Connector 2.0

Lösung

Nach Betrachtung der wenigen aufgetauchten Einzelfälle war klar, dass die Gemeinsamkeit der Kennwörter, die Probleme machten, der jeweils vorhandene deutsche Umlaut war.

Offenbar behandelt der svn-Kommandozeilen-Client Umlaute in Passwörtern anders, wenn sie über die Kommandozeile direkt mitgegeben werden, statt über den Dialog eingegeben zu werden.

Weiterhin kann man das Problem komplett verhindern, indem man vor dem Aufruf (oder generell) des svn-Clients die in der DOS-Box von Windows 7 verwendete Codepage, also die Zeichensatz-Kodierung, mittels Befehl "chcp" ändert.

Durch bloße Eingabe von "chcp" in der DOS-Box lässt sich die aktuell verwendere Codepage anzeigen, bei uns ist das standardmäßig die Codepage 850 (DOS-Latin-1).

Ändert man die Codepage mittels "chcp 1252" auf die Codepage 1252 (was ISO 8859-1 entspricht), ist das Problem behoben.

Die UTF-8-Codepage 65001 funktioniert leider ebenfalls nicht, hier ist es gar nicht möglich, im Dialog mit svn den Umlaut überhaupt einzugeben.

Fazit

Einfach die Codepage in der Dos-Box vor SVN-Aufruf per "chcp 1252" auf Codepage 1252 ändern, schon sind alle Subversion-Kennwort-Probleme mit Umlauten behoben, zumindest im Zusammenspiel mit Crowd und dem Apache-Crowd-Connector.

Extrabreit in der Vest Arena – Tatsächlich zurück aus der Zukunft?!

Extrabreit - tatsächlich zurück aus der Zukunft?

Extrabreit - tatsächlich zurück aus der Zukunft?

Tja, offenbar hieß ein Album von Extrabreit nicht ganz zu Unrecht "Zurück aus der Zukunft" (*) ;-)

Anders lässt es sich ja wohl kaum erklären, dass schon am 25.04.2015 in der "Vest Arena" (ihhhh, ein Deppenleerzeichen) in Recklinghausen die Gewinner aus dem Clubraum-Contest (ihhhh, Denglisch) vom 24.05.2015 als Vorband auftreten können. ;-)

Das sind Sachen, die gibt's offenbar nur im Vest. Ich kann das beurteilen, ich musste mal eine Zeit lang im Kreis Recklinghausen in Castrop-Rauxel wohnen.

Trotzdem, Extrabreit wird sicher gewohnt gut. Ich freu' mich.

Und, gerade bei Youtube entdeckt, ein großartiges Feature zur Geschichte von Extrabreit und speziell zum Song "Polizisten":

(PS: Danke für die Karten, Peter ;-))

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