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Update zum Praxistest LED-Leuchtmittel “Bioledex 94 Strahler E 14″

18.05.2012 17:08:41

Vor rund 14 Monaten habe ich mal einen Artikel über ein LED-Leuchtmittel (Marke Bioledex 94; Strahler mit E14-Fassung) geschrieben:

Praxistest LED-Leuchtmittel - viel besser als erwartet!

Mit Stromverbrauch, Lichtfarbe, Helligkeit usw. war ich auch weiterhin zufrieden, nur leider hat der LED-Strahler nur 2500h gehalten und damit gerade mal 5% seiner beworbenen Lebensdauer von 50.000 Betriebsstunden erreicht.

Er ist nämlich vor 14 Tagen zu 50% ausgefallen, d.h. rund die Hälfte der LEDs sind dunkel, also wohl ein Defekt in der Ansteuerung.

Das ist natürlich bei dem hohen Preis der Bioledex 94 bzw. LED-Leuchtmitteln allgemein absolut unakzeptabel und für mich ein Grund, die Verwendung dieser Lampen/Strahler noch mal gründlich zu überdenken...

Monetarisierung von Verlinkungen – Meine Anbieter-Erfahrungen mit Bee5, Adgoal und Yieldkit

12.05.2012 15:27:16

Als Blogger verlinkt man relativ viel auf andere, durchaus auch kommerzielle Webseiten im Internet.

Beispiel algar-web.de, ein von mir nebenbei betriebenes Blog mit meinen persönlichen Reiseerfahrungen und Tipps zum Reisen in Portugal, Spanien und Griechenland.

Hier verlinke ich oft auf Fluggesellschaften, wenn gerade mal wieder Flugschnäppchen angeboten werden oder auch mal auf die Hotelkritiken bei Holidaycheck und auf Reiseführer bei amazon.de.

Nun bieten sehr viele dieser Anbieter auch über verschiedene Affiliate-Netzwerke oder auch selbst Partnerprogramme an, über die man für an die jeweiligen Händler/Firmen vermittelte Kunden eine Provision bekommen kann.

Gerade als Blogger, der über verschiedenste Themen berichtet, aber nicht gezielt zum Geld verdienen, irgendwelche Zielseiten verlinkt, ist es nun recht mühsam, für jeden einzelnen Ziel-Link herauszufinden, ob es ein passendes Partnerprogramm gibt, wie die Bedingungen sind und vor allem, wo die Auszahlgrenze liegt.

Denn oft macht man bei einzelnen Partnern nur sehr geringe Umsätze und somit noch viel weniger Gewinn, so dass man oft jahrelang warten muss, bis man eine eventuell hohe Auszahlgrenze erreicht hat.

Ziel für ein Affiliate Marketing auf Blogs muss also ein möglichst einfaches, alles abdeckendes System sein, das wenig Zutun erfordert.

Genau solche drei Anbieter möchte ich heute vorstellen: Bee5 und Adgoal, die beide aus dem gleichen Haus stammen, sowie Yieldkit.

Gemeinsam ist allen Dreien, dass sie Links in provisionsliefernde Affiliate-Links verwandeln und dem Blogger schließlich irgendwann die Einnahmen (unter Abzug eines eigenen Anteils, von dem der Anbieter ja leben muss) auszahlen.

Das Funktionsprinzip ist dabei ein bisschen anders:

Bee5

Bei Bee5 kann der Teilnehmer entweder auf den Webseiten von Bee5 selbst einen Link in einen passenden Affiliate-Link umwandeln. Außerdem gibt es eine API, die eine Automatisierung dieses Prozesses erlaubt. Auch ein fertiges WordPress-Plugin, welches diese API nutzt, ist vorhanden. 

Wer als Blogger Zugriff auf die .htaccess-Datei seines Blogs hat, kann auch einen Redirector unter der eigenen URL betreiben, so dass die Affiliate-Links im Blog aussehen wie lokale Links.

Der große Vorteil (und gleichzeitig ein Nachteil) ist die quasi statische Generierung des Affiliate-Links bei Erstellung eines Artikels im Blog. Einerseits wird deshalb keinerlei Javascript o.ä. auf Seiten des Besuchers der Webseite benötigt, der Affiliate-Link ist ein ganz normaler Link, der auch immer funktioniert. 

Das führt aber natürlich auch dazu, dass Links zu Webseiten, die erst später, nach Verfassen des Artikels, über Bee5 monetarisierbar geworden sind, manuell nachträglich angepasst werden müssen, was bei den Javascript-Lösungen von Adgoal und Yieldkit (siehe unten) nicht der Fall ist.

Persönlich nutze ich Bee5 auf diversen Seiten und hatte damit tatsächlich noch nie Probleme. Die Erfassung und Abrechnung erfolgt sicher und schnell, ebenso wie die Auszahlung. 

Adgoal

Vom gleichen Anbieter wie Bee5 stammt Adgoal. Auch hier werden Links über Partnerprogramme automatisch monetarisiert. Bei Adgoal muss jedoch dafür ein Javascript-Schnipsel in die Webseite eingebaut werden, der dafür sorgt, dass Links quasi zur Laufzeit umgewandelt werden in Affiliate-Links:

Vorteil: Jeder Link wird bei jedem Aufruf überprüft, so dass auch später hinzu gekommene Partnerprogramme quasi ab Freischaltung automatisch genutzt werden.

Nachteil: Durch den Einsatz von Javascript werden nur Benutzer berücksichtigt, die auch Javascript aktiv haben. 

Adgoal bietet auch noch andere Monetarisierungsmöglichkeiten wie sog. SmartTags (Anreicherung des Textes mit automatisch verlinkten Schlüsselwörtern) und Smart Adsearch für context-sensitive Werbung an, die ich aber nie getestet habe.

Adgoal hatte ich mal eine Zeit lang im Einsatz, allerdings war ich von den Umsätzen nicht wirklich überzeugt. Besonders auf Technik-Seiten habe ich den Eindruck, dass viele Benutzer mit Tools wie NoScript etc. unterwegs sind, so dass keine Erfassung und Linkumwandlung zustande kommt. 

Yieldkit

Yieldkit funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Adgoal, d.h. über ein eingebettetes Javascript-Sniplet, genannt YieldLink. Es gelten die bei Adgoal genannten Vor- und Nachteile.

Auch hier gibt es eine weitere Möglichkeit, Geld zu verdienen: Bei YieldWords werden Keywords im Text in Werbelinks verwandelt. 

Yieldkit habe ich aktuell noch vereinzelt im Einsatz auf Webseiten, wo ich mich aktiv definitiv nicht um eine weitere Vermarktung kümmern möchte. Auch hier sind die Einkünfte eher bescheiden. Gleiche Vermutung: Häufiger Einsatz von Blockern wie NoScript.

Fazit

Zumindest auf Blogs bin ich ein riesengroßer Fan von Bee5, da durch die Generierung von "richtigen" Links keinerlei Probleme mit Javascript und verwendeten Blockern existieren. Meiner Erfahrung nach funktionieren sowohl Erfassung als auch Auszahlung 100%ig korrekt und schnell. Selbst kleinen Blogs kann ich Bee5 vorbehaltlos empfehlen, da durch die Vielzahl der Partner trotzdem regelmäßig Umsatz zustande kommt.

Adgoal oder Yieldkit würde ich persönlich nur dort empfehlen, wo wirklich keinerlei Interesse an einer manuell optimierten Verlinkung/Vermarktung existiert oder die Möglichkeiten schwierig sind, wie z.B. in selbst betriebenen Foren.

Printtrafo defekt – eine Einzelhandels-Odyssee

12.05.2012 13:39:42

Für das schnelle Härten von Klebestellen an speziellen Kleinteilen nutze ich gewöhnlich eine UV-Lampe. Soweit nichts besonderes, doch neulich war das Gerät leider defekt.

Eine kurze Analyse mit dem Multimeter ergab, dass der Printtrafo (Erklärung Printtrafo: Das ist ein Transformator, der für die direkte Bestückung von Leiterplatten vorgesehen ist und somit Lötfahnen zur direkten Montage auf der Platine und in der Schaltung besitzt) im Gerät defekt war und das Gerät somit stromlos.

Eigentlich kein Problem, dachte ich. Der Trafo war auch schnell aus dem Gerät ausgelötet und sowohl Typenbezeichnung wie auch Ausgangsspannung waren ablesbar. Ideale Vorraussetzungen also für die Ersatzbeschaffung in einem lokalen "Fachgeschäft".

Leider entwickelte sich der Versuch, einen passenden Printtrafo im stationären Einzelhandel zu erwerben, zu einer wahren Odyssee. Drei Läden habe ich besucht, aus allen dreien bin ich enttäuscht wieder herausgegangen.

Es war in KEINEM der Läden ein passendes Austauschbauteil direkt verfügbar, es gab zwar von den Daten her passende Trafos, aber dann stimmten meist die Einbaumaße nicht. Man könne da zwar was bestellen, aber ob das Teil dann auch zeitnah im Laden wäre, könne man mir auch nicht sagen, so der durchgehende "O-Ton".

Also habe ich "notgedrungen" mal in Internet recherchiert, und was soll ich sagen: Gleich beim ersten Elektronikhändler gab einen passenden Printtrafo, der sowohl von den Einbaumaßen wie auch von den technischen Daten dem verbauten Teil entsprach und such sofort lieberbar war. Der Einbau selbst war dann innerhalb von 10 Minuten erledigt und das Gerät läuft wieder "wie neu".

Da frage ich mich doch, mit welcher Berechtigung ich überhaupt noch einen Fuß in ein Einzelhandelsgeschäft setzen soll, nicht nur bei Printtrafos und anderen Elektronikbauteilen / Ersatzteilen ist man im Internet häufig weit besser bedient. Vor allem, weil bei so gut wie jedem Shop gleich Datenblätter und zum Teil sogar Beispielschaltungen bereit stehen. Mir ist somit absolut klar, warum lokale Fachgeschäfte gegen die Onlinekonkurrenz verlieren: Der Vorteil, durch Kundendienst, in meinem Fall also eine schnelle, verbindliche Beschaffung des ja offensichtlich verfügbaren Trafos, zu überzeugen, wird einfach nicht genutzt. Es liegt GANZ SICHER nicht nur an einer optimierten Webseite des Onlinehändlers, wie das Manager-Magazin im Artikel "1000 Prozent in sechs Monaten" meint. ;-)

Spaß mit Google: 1 Kanadischer Dollar US$ Zoll Euro = 0,0327 m U.S. Dollars hoch 3

09.05.2012 20:00:07

Mal wieder Spaß mit Google.

Der Währungsumrechner in der Google-Suche sollte eigentlich mittlerweile so gut wie jedem Nutzer bekannt sein.

Eigentlich funktioniert der auch ganz gut:

Wenn mal also sowas wie "US$ in EUR" eingibt im Suchschlitz, erhält man den aktuellen Umrechnungskurs von US$ in EUR.

Tja, und dann habe ich heute mal versucht, Kanadische Dollar (CAD$) in Euro umzurechnen.

Das Ergebnis war dann doch ziemlich verblüffend, die Eingabe von "CAD$ in EUR" wurde von Google mit folgender Antwort gekontert:

"1 Kanadischer Dollar US$ Zoll Euro = 0,0327066279 m U.S. Dollars hoch 3"

Ähmm, ja, das hilft mir weiter… ;-)

Hier noch der Bildbeweis:

120509 0001

Nur in Japan: Burger-Menu aus purer Chemie

06.05.2012 09:57:14

Dass die Japaner ein Faible für ausgefallene Dinge in quasi allen Bereichen des Lebens haben, war mir ja schon klar.

Und auch, dass es insbesondere im Bereich Fertiggerichte einige, nun ja interessante Produkte gibt, wußte ich auch.

Aber dieses Mini-Burger-Menu, bestehend aus Pommes, Cheeseburger und Cola, komplett aus Pulver-Chemie-Zutaten gefertigt und angeblich genießbar, ist zumindest für mich schon so ziemlich die Krönung:

Da bleibt eigentlich nur, "Guten Appetit!" zu wünschen...

Simple Machines Forum (SMF), “RSS Feed Poster”-Erweiterung und die XML-Codierung

29.04.2012 13:04:13

Aktuell baue ich gerade mal wieder ein Forum zusammen, als Demonstrationsobjekt für ein anderes Projekt.

Als Software kommt diesmal (auf speziellen Wunsch) SMF (Simple Machines Forum) zum Einsatz.

Für SMF gibt es eine Erweiterung namens "RSS Feed Poster", die in konfigurierbaren Intervallen frei definierbare RSS-Feeds ausliest und die Inhalte als Beiträge in ein Unterforum postet.

Leider musste ich feststellen, dass zumindest bei deutschsprachigen Feeds die Beiträge größtenteils leer sind und nur sehr wenige Artikel wirklich gepostet werden.

Eine kurze Problemanalyse zeigte dann, dass der XML-Parser für den Feed mit der Ausgabe-Zeichensatzkodierung (Charset) ISO-8859-1 parametrisiert wird, was für die meisten RSS-Feeds hierzulande einfach Quatsch ist, da fast durchgehend UTF-8 benutzt wird.

Das "lustige" bei der PHP-Funktion "xml_parser_create" ist, dass die Output-Kodierung, die die Funktion liefert, von der benutzten PHP-Version abhängig ist.

Also ist die einfachste Lösung für den deutschen Sprachraum das Erzwingen von UTF-8.

Dazu bei SMF 2.0.2 im Sources-Unterverzeichnis in der Datei "Subs-RSS2.php" die Zeile

$xml_parser = xml_parser_create("ISO-8859-1);

suchen und ersetzen mit

$xml_parser = xml_parser_create("UTF-8");

Nun sollten zumindest in Gegenden mit UTF-8-Zeichensätzen die Artikel komplett und vollständig ausgelesen und im Forum publiziert werden.

Nie mehr geblockte YouTube-Videos mit dem YouTube Unblocker

21.04.2012 16:35:33

Wer es leid ist, bei YouTube ständig und überall auf den nur zu bekannten GEMA-Spruch "Leider ist dieses Video, das Musik von XYZ enthält, in Deutschland nicht verfügbar. Die GEMA hat die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt. Das tut und leid" oder ähnliches "Blabla" hat, der sollte sich mal das absolut coole Browser-Plugin "Youtube Unblocker" näher ansehen...

Dieses Stück Software ist für alle gängigen Browser verfügbar und integriert sich nahtlos in die Oberfläche von YouTube: Sobald ein gesperrtes Video aufgerufen wird, erscheint im Video-Fenster ein Hinweis, dass der Unblocker versucht, die Sperrung zu umgehen, und kurze Zeit später wird das Video einfach ganz normal angezeigt. Nur ein Hinweis auf den Unblocker wird unter dem Video, aber ohne zu stören, eingeblendet.

Absolut empfehlenswert.

Homepage Youtube Unblocker

Dortmunder Impressionen: Frisches Grün aus altem Holz

15.04.2012 16:23:04
Frisches Grün aus altem Holz, Dortmund

Überall treibt nun das Grün mit aller Kraft aus, selbst bei altem, gefällten Holz wie hier am Emscher-Rad-/Fußweg bei Dortmund-Deusen.

Da macht es besonders viel Spaß, mit der Pentax K-01 Bilder zu machen; diesmal in Kombination mit meinem neuen Pentax DA 21 3.2 limited; die meiner Ansicht nach ideale Linse für die Kamera...

 

 

Ein FAZ-Abo, klebrig wie Kaugummi…

14.04.2012 12:59:42

Im Spätherbst letzten Jahres, in der trüben Zeit, überkam mich mal wieder die Lust, zum Sonntagsfrühstück und auch "unter der Woche" eine 'echte' Zeitung statt nur News-Portale im Internet zu lesen.

Da ich auch leidenschaftlicher "Miles & More"-Lufthansa-Meilen-Sammler bin, entschied ich mich für ein Dreimonats-Abo der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) samt Sonntagszeitung (FASZ).

Soweit so gut: Sowohl Zeitung als auch Meilengutschrift von Lufthansa waren zügig geliefert und ich habe es genossen, mich u.a. über die Weihnachtsfeiertage durch die Zeitungen zu graben.

Pünktlich kündigte ich aber das Abo, da ja das Frühjahr bevor stand (und ich dann außerdem natürlich in einem halben Jahr mal wieder ein Kurzabo mit großzügiger Meilen-Gabe erhalten kann ;-) ).

Tja, die Kündigung wurde mir bestätigt und die Lieferung der FASZ auch passend zum vereinbarten Kündigungstermin eingestellt.

Nur die FAZ, die kam weiterhin jeden Tag, füllte mit ihrer gesammelten Masse den Briefkasten und erstickte alle Postwurfsendungen der örtlichen reklameversendenden Einzelhändler.

In den ersten Tagen habe ich mir nichts dabei gedacht, aber nach einiger Zeit habe ich doch mal den Zusteller benachrichtigt, dass mein Abo längst abgelaufen sei. Mehrere Wochen (und zig FAZ) später sprach ich erneut mit ihm, wobei er mit mitteilte, dass er als Verteiler die Problematik schon mehrfach bei seinen Auftraggebern (wohl der örtliche Zeitungsverlag, der überregionale Zeitungen anderer Verlage mit ausliefert) geschildert habe, aber von dort auch weiterhin Exemplare für mich sowohl mitgegeben als auch bezahlt bekäme. Insofern wäre ihm der Zustand eigentlich egal.

Wo er recht hat, hat er recht, dachte ich mir so.

Trotzdem versuchte ich die Lieferung unter Schilderung der oben genannten Fakten per Fax beim Leserservice der FAZ zu stoppen.

Nach nur einer Woche Reaktionszeit erhielt ich dann eine Mail, in der man bedauerte, dass ich mit der Zustellung nicht zufrieden sei und man das Beste tun würde, die Auslieferung zuverlässiger zu gestalten...

Hmmmm, da glaubte ich noch daran, dass man nur einen austauschbaren Textblock versehentlich an mich versendet hätte und das eigentliche Problem sich vermutlich trotzdem lösen würde...

Ich glaubte eine Woche (und 6 FAZ) daran. Dann schickte ich das Fax mit einer zusätzlichen Notiz erneut an den Leserservice.

Vermutlich überrascht es jetzt niemanden, dass ich diesmal weder was vom Leserservice gehört habe noch die Zustellung der FAZ beendet wurde…

Ein Kaugummi am Schuhabsatz kann offensichtlich nicht klebriger sein als ein gar nicht mehr vorhandenes FAZ-Abo.

"BITTE, liebe FAZ-Mitarbeiter, stoppt endlich dieses Abo!" möchte man rufen… Mit dem Megafon vor'm Verlagsgebäude.

Ich werde es jetzt mal mit einem Brief direkt an die Geschäftsführung versuchen, vielleicht kann ich dort meine Papiertonne vor dem Kollaps bewahren… Oder die Frankfurter Allgemeine lebt das Focus-Prinzip, bei dem man ein Focus-Jahresabo gratis schon fast beim Fleischer beim Kauf von mehr als 125g Zwiebelmett bekommt (naja, zumindest LH-Meilenprogramm-Teilnehmer können das Ding regelmäßig gratis bekommen), nur um die Auflage (und damit die Werbeeinnahmen) auf akzeptabler Höhe zu halten...

Wenn sich was Neues ergibt, werde ich weiter berichten...

PS: Sollte ein FAZ-Mitarbeiter das hier lesen (oder einer der Leser jemanden dort kennen), meine Kundennummer lautet: 5600088772

Update 22.04.2012:

Nachdem ich am vergangenen Wochenende mein Problem noch mal in allen möglichen Kontakt-Formularen auf der FAZ-Webseite geschildert hatte, natürlich ohne im Lauf der letzten Woche auch nur irgendeine Rückmeldung zu erhalten, habe ich gerade per Twitter Frank Schirrmacher von der FAZ direkt angesprochen und auch schon eine Antwort erhalten, die mir Hoffnung macht. Ein Hoch auf Social Networks und Twitter. ;-) Ob's nun wirklich klappt mit der Einstellung der Zustellung, werde ich dann natürlich hier auf der Seite ergänzen...

Handy-Verträge, Nutzerverhalten und Flatrates – eine schwierige Auswahl

13.04.2012 16:05:57

Alle zwei Jahre im Frühjahr ist es wieder soweit: Mein Handy-Vertrag läuft aus und jedes Mal rätsele ich, ob ich meine Kosten dafür nicht irgendwie optimieren kann...

Vielleicht liegt es ja an meinem Nutzungsprofil, dass gängige Verträge nicht unbedingt ideal für mich sind:

Meist falle ich in die Kategorie "Wenigtelefonierer", "Wenig-SMSer" und Gelegenheitssurfer, d.h. ich benötige, wenn überhaupt nur sehr kleine Flatrates, so im Rahmen von 15-60 Minuten Telefonie in alle Netze, 10-20 SMS in alle Netze sowie 200-300 MB Internet-Volumen, um mal kurz nach dem Wetter, den Mails oder dem Verkehr zu schauen, wobei auch Geschwindigkeit keine große Rolle spielt.

Gelegentlich kommt es aber vor, dass ich kurzfristig unterwegs bin und situativ deutlich mehr telefonieren oder SMS verschicken muss. Dann wiederum wäre ich über eine zeitlich begrenzte SMS-Flatrate oder mehr Freiminuten sehr froh.

Letztlich sind also die üblichen Verträge der Netzbetreiber mit festen Vertragsbedingungen zu hohen bis sehr hohen Kosten nicht wirklich passend, ebenso wenig wie Prepaid-Verträge oder Verträge mit geringen monatlichen Kosten, dafür aber exorbitanten Minuten- und SMS-Preisen.

Ideal wäre also Mix aus niedrigem Grundpreis mit wenig Inklusiv-Leistungen und bei Bedarf zubuchbaren Erweiterungen wie Inklusiv-Minuten, SMS-Pakete oder Internet-Volumen, also eine Art flexibles Mobiltelefonie-Baukasten-System.

Einige Anbieter, bei denen es so etwas gibt, sind bereits am Markt, aber auch hier muss man wirklich im Detail vergleichen, wobei ich ja hoffe, dass mich die Rubrik 'Mobilfunktarife' bei der Stiftung Warentest noch ein bisschen weiter bringt…