Vor mehr als eineinhalb Jahren habe ich hier schon mal Evernote, eine Notizverwaltung der besonderen Art, vorgestellt.
Damals habe ich mich sehr mit dem Programm angefreundet und auch heute noch nutze ich Evernote täglich.
Da sich aber in dieser Zeit bei Evernote so einiges getan hat und man mittlerweile bei Version 3.5 (ok, noch beta, aber sehr gut benutzbar) angekommen ist, möchte ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen.
Was hat sich geändert und was ist neu:
- Im Gegensatz zu früheren Versionen ist bei der aktuelles 3.x-Serie von Evernote so einiges serverbasiert. Somit ist Evernote ohne zeitweise Internet-Verbindung nicht mehr vernünftig einsetzbar. Die komplette Erkennung von Schriften in Bilddokumenten ist ausgelagert und wird auf den Evernote-Servern erledigt. Das hat für den Anwender allerdings auch Vorteile: Die Erkennung ist deutlich leistungsfähiger geworden und die Last liegt nicht mehr auf der heimischen Hardware. Gerade bei Notebooks im Akkubetrieb war das früher aus meiner Sicht ein echtes Problem. Jetzt nicht mehr, sofern eine Internet-Verbindung besteht.
- Die GUI hat sich mittlerweile auch komplett verändert. Ich kann damit aber sehr gut arbeiten. Insbesondere die verkleinerte Ansicht der Notizen als “Icon” (übrigens von der Größe her beliebig (!) skalierbar) hilft beim Auffinden von Screenshots etc ungemein.
- Das Geschäftsmodell ist anders geworden. Man zahlt nicht mehr für die Software, sondern ggf. für die Serverdienstleistungen. Für Nicht-Zahlende ist die monatlich speicherbare Datenmenge deutlich reduziert und auch die Typen der ablegbaren Dateien sind beschränkt, auch wird innerhalb der Anwendung in einem kleinen Fenster Werbung angezeigt. Zahlende Nutzer können dagegen alles ablegen und das auch in größerer Menge, die Werbung ist dauerhaft abschaltbar. die genauen Unterschiede der beiden Modelle finden sich unter http://www.evernote.com/about/premium/. Persönlich finde ich 45$ p.a. so moderat, dass ich sie für so ein wunderbares Programm gerne zahle.
- Alle Notizen sind über ein gutes Webinterface auch ohne Software erreichbar.
- Notizen können per Mail und Twitter im eigenen Notizbuch abgelegt werden.
- Seit der Beta-Version 3.5 gibt es auch eine deutschsprachige Version.
- Verfügbar für Microsoft Windows und Mac OSx.
- Versionen für diverse mobile Endgeräte wie iPhone, iPod touch, Blackberry und Palm Pre. jederzeit Zugriff auf alle Notizen, man kann sich da wirklich gut dran gewöhnen.
Persönlich halte ich Evernote mittlerweile für absolut unverzichtbar und ich kann Jedem nur empfehlen, mal einen Blick darauf zu werfen. Insbesondere, da die Nicht-Premium-Variante absolut gratis ist.
Hier geht’s zur Evernote-Website…


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