Nachdem das Verfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung erst mal ausgebremst hat, ist mit ELENA schon die nächste Datenkrake unterwegs…
Der sogenannte elektronische Entgeltnachweis erfasst ein buntes Sammelsurium an persönlichen und persönlichsten Daten, bei weitem nicht nur das Einkommen, sondern auch Dinge wie
Fehlzeiten und deren Gründe (Krankeit, Schwangerschaft, unentschuldigtes Fehlen…), Angaben zu vertragswidrigem Verhalten usw, letztlich wird durch ELENA der gläserne Bürger zumindest bezüglich Gesundheit und Arbeitsleben böse Realität. Ein paar weitere Infos zu ELENA und den erhobenen Daten finden sich auf den Seiten des FoeBuD e.V.
Kurzfristig werden noch Unterschriften für eine Verfassungsbeschwerde gegen ELENA gesammelt, jeder Betroffene sollte meiner Ansicht nach dort mitzeichnen.
Es entstehen außer 3 Minuten Zeit und 0,55 EUR Porto keinerlei Aufwände, so dass diese Ausrede entfällt!
Etwas Eile ist allerdings geboten, da das unterschriebene Formular bis zum 25.03.2010 unterwegs sein muss, aktuell gibt es schon mehr als 10.000 Unterzeichner und mein Brief ist auch schon in der Post.


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