Ein prima Idee hatte offensichtlich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) oder genauer gesagt, der Verantwortliche für den Verkehrsfunk, akut aufgefallen ist es mir bei den Verkehrsnachrichten von WDR 2.
Dass bei hohem Verkehrsaufkommen nicht mehr alle Staus direkt bei WDR 2 angesagt werden, ist ja an sich nichts neues. Früher wurde dann auf zwei Mittelwellenfrequenzen verwiesen, wo nur sich wiederholend alle Verkehrsmeldungen verlesen wurden.
Macht für einen Autofahrer ja auch Sinn, dass er sowas dann weiterhin im Radio verfolgen kann.
Die Schildbürgermaßnahme des WDR zur Stützung der öffentlichen Kassen ist nun offensichtlich die Abschaltung des Dienstes und die Etablierung einer telefonischen Auskunft im normalen Ortsnetz fü r diese Zwecke.
Für den Autofahrer heißt das wohl, wenn's gut geht oder er eine Freisprecheinrichtung sein Eigen nennt, kostet's halt nur Telefongebühren.
Wenn's schlecht läuft, gibt's dann halt einen Bußgeldbescheid wegen des Telefonierens am Steuer und so ist wieder ein Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte geleistet.
Grandiose Idee, WDR!
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3 Kommentare
Dass die Stau-Dauerwerbesendung auf der Mittelwelle abgeschaltet ist, konnte ich bislang noch nicht feststellen. Lediglich die Verständlichkeit der “eisernen Jungfrau” die neuerdings die Meldungen verkündet, ist zum Kotzen. Wie die Frau einige Ortnamen ausspricht oder die Betonung auf ganz andere Silben legt, ist manchmal grund genug, von sich aus den sender zu wechseln. Da ist so manche Computerstimme einer Telefonhotline angemehmer anzuhören
Stand heute morgen: die Computerstimme auf der Mittelwelle verkündet nach wie vor ihre Staumeldungen. Allerdings wird in den Hauptverkehrsmeldungen wohl nicht mehr auf die Mittelwelle hingewiesen. Vielleicht erste Zeichen, dass da in Zukunft was passieren könnte. Was nicht gut wäre…
Moin Herbert,
ja, ich denke auch, dass das der erste Schritt zur Abschaltung sein wird…
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